„Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld“ bringt Humor, Abenteuer und aktuelle Themen ins Kino
Der Herbst kann kommen: Shaun das Schaf und seine wolligen Freunde kehren auf die große Kinoleinwand zurück. Mit „Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld“ wartet auf kleine und große Kinobesucher ein neues Abenteuer rund um Halloween, Kürbisse, ein verschwundener Farmer und ein geheimnisvolles Wesen im Wald.
Meine Enkel durften bei der Pressevorführung dabei sein. Sie kennen bereits fast alle Filme und Geschichten rund um Shaun das Schaf – entsprechend groß war die Erwartung. Doch die wurde nicht enttäuscht: Beide waren nach der Vorstellung begeistert.
Und genau das dürfte wohl auch das Ziel der Macher sein: Die vertrauten Figuren bleiben sich treu, bekommen aber gleichzeitig ein neues Abenteuer, das mit vielen kleinen Ideen in unsere heutige Zeit passt.

Halloween auf der Mossy-Bottom-Farm
Zur großen Freude von Shaun und seinen wolligen Freunden steht Halloween vor der Tür. Auf der „Mossy Bottom“-Farm ist die Vorfreude groß. Doch ausgerechnet kurz vor dem Fest zerstört der tollpatschige Farmer den Kürbisgarten der Schafherde.
Für Shaun ist klar: Eine Lösung muss her.
Was zunächst nach einem kleinen Problem aussieht, entwickelt sich schnell zu einem turbulenten Abenteuer. Shaun wird kurzerhand zum verrückten Wissenschaftler, der Farmer verschwindet plötzlich und gleichzeitig treibt ein haariges Ungeheuer in den Wäldern von Mossingham sein Unwesen.
Damit ist das Chaos perfekt.
Es beginnt eine spannende und zugleich ausgesprochen lustige Geschichte, in der Shaun und seine Freunde wieder einmal beweisen müssen, dass sie auch ungewöhnliche Situationen gemeinsam meistern können.
Shaun in der heutigen Zeit
Besonders interessant ist, dass der Film seine Geschichte nicht einfach nur als klassisches Halloween-Abenteuer erzählt. Die Macher haben die Welt von Shaun mit vielen Einzelheiten in die heutige Zeit übertragen.
Dabei finden sich unter anderem Bezüge zu Umweltschutz, gesellschaftlichen Entwicklungen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Bestimmte Charaktere und Situationen erinnern durchaus an unsere Gegenwart.
Das Schöne dabei: Der Film kommt nicht mit erhobenem Zeigefinger daher. Die aktuellen Themen sind vielmehr in die Handlung eingebaut und werden mit dem typischen Humor von Shaun erzählt.
Kinder können sich deshalb ganz auf die lustigen Figuren und das Abenteuer konzentrieren, während Erwachsene in manchen Szenen und Anspielungen durchaus eine zweite Ebene entdecken können.

Viel Humor – ganz ohne große Worte
Eine der größten Stärken von Shaun das Schaf ist nach wie vor der besondere Humor. Lange Erklärungen braucht die Schafherde nicht. Blicke, Gesten, Bewegungen und die verrückten Situationen erzählen die Geschichte.
Und genau das funktioniert auch im neuen Kinofilm.
Shaun ist weiterhin der liebenswerte Unruhestifter, der mit seinen Ideen regelmäßig für Chaos sorgt. Gleichzeitig zeigt er immer wieder, dass ihm seine Freunde wichtig sind und er bereit ist, ihnen zu helfen.
Auch die Halloween-Atmosphäre kommt nicht zu kurz. Das geheimnisvolle Wesen im Wald sorgt für ein wenig Grusel und Spannung, ohne dass der Film seinen familienfreundlichen Charakter verliert.
Es darf also durchaus ein bisschen unheimlich werden – aber vor allem bleibt es lustig.
Ein Film für Kinder – und ihre Eltern
Dass Shaun das Schaf seit vielen Jahren Kinder und Erwachsene gleichermaßen erreicht, ist kein Zufall.
Die beliebte Figur stammt aus dem Umfeld der Macher von „Wallace & Gromit“ und „Chicken Run“ und gehört zu den erfolgreichsten Marken des britischen Animationsstudios Aardman. Die Animationsserie wird inzwischen in mehr als 170 Ländern ausgestrahlt und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit mehreren Emmy Awards und einem BAFTA Children’s Award.
Auch auf der großen Leinwand ist Shaun längst zu Hause. Die beiden bisherigen Kinofilme erhielten jeweils eine Nominierung für den Oscar und den BAFTA als bester Animationsfilm. 2021 folgte mit „Shaun das Schaf – Die Weihnachtsmission“ ein halbstündiges Kurzfilm-Special, das sogar mit einem International Emmy ausgezeichnet wurde.
Mit „Spuk im Kürbisfeld“ geht die Erfolgsgeschichte nun weiter.
Stop-Motion mit viel Liebe zum Detail
Besonders sehenswert ist auch die Animation. Shaun das Schaf entsteht nicht wie viele moderne Animationsfilme ausschließlich am Computer. Aardman setzt auf die traditionelle Stop-Motion-Technik.
Die Figuren werden dabei Bild für Bild bewegt und fotografiert. Erst die vielen einzelnen Aufnahmen ergeben später die flüssige Bewegung auf der Leinwand.
Diese besondere Machart verleiht dem Film seinen unverwechselbaren Charakter. Man sieht den Figuren die handwerkliche Arbeit geradezu an – und genau das macht den Charme der Aardman-Produktionen aus.

Mein Eindruck
Für meine Enkel war die Sache nach der Pressevorführung schnell klar: Sie waren begeistert.
Und das ist bei Kindern, die bereits fast alle Shaun-Filme kennen, durchaus bemerkenswert. Denn wer die Figuren und ihren Humor schon seit Jahren kennt, lässt sich nicht allein durch einen bekannten Namen überzeugen.
„Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld“ schafft es, die vertraute Welt von Shaun weiterzuführen und gleichzeitig neue Ideen einzubauen. Der Film ist lustig, spannend und liebevoll gemacht. Dazu kommen aktuelle Themen wie Umweltschutz und menschliche Beziehungen, die geschickt in die Handlung integriert werden.
So entsteht ein Film, der für Kinder unmittelbar funktioniert, aber auch Erwachsenen einiges zu entdecken bietet.
Wer Shaun das Schaf bereits liebt, darf sich auf ein neues Abenteuer mit der wolligen Herde freuen. Und wer Shaun bisher noch nicht kennt, bekommt spätestens mit diesem Halloween-Abenteuer einen guten Grund, die Bekanntschaft nachzuholen.
„Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld“ ist ein kurzweiliges Familienabenteuer mit viel Humor, ein wenig Grusel und einer sympathischen Botschaft: Gemeinsam lassen sich auch ungewöhnliche Probleme lösen.
Filmdaten auf einen Blick
Filmtitel:
Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld
Originaltitel:
Shaun the Sheep: The Beast of Mossy Bottom
Kinostart in Deutschland:
1. Oktober 2026
Laufzeit:
ca. 80 Minuten
FSK:
0 Jahre
Genre:
Animationsfilm, Familienfilm, Komödie, Abenteuer
Produktionsjahr:
2026
Produktionsland:
Großbritannien
Regie:
Steve Cox und Matthew Walker
Drehbuch:
Mark Burton und Giles Pilbrow
Musik:
Natalie Holt
Produktion:
Aardman Animations / STUDIOCANAL
Deutscher Verleih:
STUDIOCANAL
Animation:
Traditionelle Stop-Motion-Animation
Besonderheit:
„Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld“ ist bereits das dritte Kinoabenteuer der beliebten Schafherde.
Für wen ist der Film geeignet?
Der Film richtet sich an Kinder und Familien, dürfte aber auch erwachsene Shaun-Fans bestens unterhalten. Die FSK-0-Freigabe und die überschaubare Laufzeit von rund 80 Minuten machen ihn zudem zu einem gut geeigneten Kinobesuch für jüngere Zuschauer.
Kinostart: 1. Oktober 2026 – passend zum Beginn des Herbstes und wenige Wochen vor Halloween.