Ein Ort für alle, voller Freiheit, Natur und Erlebnisse.

Wer das Lausitzer Seenland besucht, merkt schnell: Diese Region will nicht einfach nur gefallen. Sie will begeistern. Mit Weite. Mit Wasser. Mit Ideen. Und vor allem mit einem Gefühl von Freiheit, das sich ganz selbstverständlich anfühlt, für jeden, der hier ankommt.
Zwischen Berlin und Dresden gelegen, wo einst gewaltige Braunkohlebagger das Land durchpflügten, ist heute etwas völlig Neues entstanden: eine Landschaft aus Seen, Wäldern, Stränden und Häfen, die nicht nur wie Urlaub aussieht, sondern sich auch so anfühlt – entspannt, aufgeräumt, durchdacht. Und genau deshalb ist das Lausitzer Seenland ein perfekter Ort für alle: für Familien mit kleinen Kindern, für Großeltern mit Rollator, für Menschen mit Behinderungen, für alle, die einfach einmal tief durchatmen wollen, ohne Hindernisse, ohne Kompromisse.

Urlaub, der allen gerecht wird, weil er von Anfang an so gedacht wurde
Im Lausitzer Seenland wurde Barrierefreiheit nicht nachträglich hinzugefügt, sie war von Beginn an Teil des Plans. Und das merkt man: Wege sind breit und eben, Übergänge sind schwellenlos, Unterkünfte gut zugänglich. Es gibt taktile Leitsysteme für Menschen mit Sehbeeinträchtigung, Unterstützung bei Mobilität und Pflege, aber auch ganz einfach: viel Raum für Begegnung. Für Kinderlachen, für Sommerpicknicks, für Bootstouren, für Auszeiten vom Alltag.
Gerade Familien mit Kindern finden hier die Balance aus Abenteuer und Entspannung, aus Spiel und Rückzug. Ob mit Buggy am Wasser entlang oder mit dem Rad rund um den See – alles funktioniert stressfrei. Und wer mit Oma und Opa unterwegs ist, findet Wege, die auch mit Rollstuhl oder Rollator gut zu meistern sind.
Übernachten, wo man sich willkommen fühlt: der Familienpark Großkoschen
Manchmal braucht es nur einen Ort, an dem alles passt. Wo das Leben ein bisschen langsamer wird, wo Kinder frei spielen, Eltern durchatmen und Menschen mit Einschränkungen nicht überlegen müssen, ob etwas geht, sondern einfach machen können. Der Familienpark Großkoschen am Senftenberger See ist genau so ein Ort. Umgeben von Wasser, Wald und Weite liegt er, eingebettet in die Landschaft des Lausitzer Seenlands, und wer einmal dort gewesen ist, versteht, warum hier so viele Menschen gerne wiederkommen.




Schon beim Ankommen spürt man, dass dieser Park anders ist. Freundlich, offen, barrierefrei, aber nicht im Sinne von technischen Lösungen, sondern von gelebter Selbstverständlichkeit. Die Ferienhäuser und -wohnungen sind modern, geräumig und schwellenlos, mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Ob Rollstuhlfahrer, Familien mit kleinen Kindern oder Gäste mit Pflegebedarf: Hier ist nichts „speziell“ oder „extra“, sondern einfach richtig gemacht. Türen sind breit, Duschen ebenerdig, die Orientierung klar. Alles wirkt ruhig, praktisch und zugleich einladend.
Und draußen wartet ein Gelände, das zum Entdecken einlädt. Grüne Wiesen, schattige Wege, viel Platz für Bewegung. Kinder erobern die Spielplätze, schwingen auf Schaukeln, bauen Burgen im Sand. Familien picknicken im Gras, während die Großeltern auf einer Bank am See den Enten zusehen. Es ist ein Ort, an dem Generationen gemeinsam Urlaub machen können, ohne dass jemand zurückbleibt.

Offizielle Eröffnung des behindertengerechten Weges Rollstuhl und Strandkorb

Besonders eindrucksvoll ist der direkte Zugang zum Strand, barrierefrei, mit sanften Wegen und rollstuhlgerechten Strandkörben, die seit 2025 ganz neue Perspektiven eröffnen. Diese speziell entwickelten Modelle haben eine abgesenkte Sitzhöhe, viel Platz zum Rangieren und bieten auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen den vollen Komfort eines Tages am See mit Sonne, Windschutz und Seeblick inklusive.
Noch einzigartiger wird es mit dem Amphibienrollstuhl. Mit ihm können Gäste, die auf Mobilitätshilfen angewiesen sind, ganz unkompliziert ins Wasser fahren. Keine Hürden, kein Umsetzen, sondern ein sanftes Hineingleiten, betreut von erfahrenem Personal. Es ist dieses Erlebnis, das erste Mal im See schwimmen, ohne fremde Hilfe, das vielen unvergessen bleibt.

Auch für Gäste mit Sehbeeinträchtigungen ist gesorgt: Ein taktiler Pfad mit Handläufen und das akustische Orientierungssystem „Piepsy“ ermöglichen eine sichere, selbstbestimmte Bewegung bis ans Ufer. Was andernorts oft unmöglich scheint, wird hier zur Realität: leise, respektvoll, selbstverständlich.

Doch Urlaub bedeutet nicht nur Barrierefreiheit, sondern auch Genuss. Im Familienpark erwartet die Gäste Restaurants mit regionaler und internationaler Küche, kinderfreundlichen Gerichten und Terrassen im Grünen. Wer lieber selbst kocht, findet voll ausgestattete Küchen in den Unterkünften und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Am Abend trifft man sich an der Feuerstelle, backt Stockbrot, erzählt Geschichten, blickt auf den See oder in den funkelnden Himmel.


Der Familienpark Großkoschen ist kein lauter Ort, kein Ort für Eile oder große Gesten. Er ist ein Ort zum Ankommen, Durchatmen und Zusammensein. Ein Ort, an dem man nicht fragt, ob etwas möglich ist, sondern erlebt, dass es geht. Urlaub für ALLE: ehrlich, herzlich, barrierefrei.
Abenteuer, Kultur und Gartenkunst: das Seenland entdecken
Urlaub in der Lausitz bedeutet nicht nur See und Sonne. Es bedeutet auch: Geschichten erleben. Alte Technik bestaunen. Landschaft neu begreifen. Und genau deshalb lohnt es sich, die Region zu erkunden, denn hier wartet hinter jeder Kurve etwas Spannendes.
F60 in Lichterfeld, ein Gigant, der Geschichte erzählt
Wer die F60 in Lichterfeld zum ersten Mal sieht, ist überwältigt. Da ragt sie wie ein schlafender Riese aus Stahl in den Himmel, gewaltig und doch seltsam ruhig. 502 Meter lang, 74 Meter hoch, ein Koloss der Industriegeschichte – und doch heute ein Ort des Staunens, des Lernens, der Begegnung. Früher war die F60 eine von fünf gigantischen Abraumförderbrücken, gebaut, um im Tagebau gewaltige Mengen Erdreich zu bewegen. Heute ist sie ein Denkmal, ein Aussichtspunkt, ein Erlebnis – und ein eindrucksvolles Symbol für den Wandel einer ganzen Region.

Was einst als technische Meisterleistung für den Kohleabbau konzipiert wurde, ist nun begehbar. Schritt für Schritt kann man auf der ehemaligen Arbeitsmaschine wandeln, mit Helm und gesichert, geführt von Menschen, die nicht nur erklären, sondern Geschichten erzählen. Über eine Zeit, in der die Lausitz von Kohle lebte. Über Veränderungen, Hoffnungen, über das, was bleibt, wenn eine Ära zu Ende geht.
Besonders eindrucksvoll ist der Moment, wenn man oben steht auf der Plattform, 74 Meter über dem Boden. Der Blick reicht über glitzernde Seen, sanfte Hügel, die Narben des alten Tagebaus und das junge Grün einer Landschaft, die sich neu erfindet. Hier oben spürt man, was es heißt, aus Industriegeschichte Zukunft zu machen.
Auch Familien mit Kindern erleben die F60 nicht als Museum, sondern als echtes Abenteuer. Kinder staunen über die Ausmaße der Stahlkonstruktion, lauschen neugierig den Erzählungen über riesige Bagger, schwere Arbeit und die Kraft der Technik. Das Besucherzentrum vor Ort macht die Geschichte durch Modelle, Filme und Mitmach-Stationen lebendig – verständlich, greifbar, anschaulich.


Und wer nicht gut zu Fuß ist, muss auf das Erlebnis nicht verzichten. Die F60 ist barrierearm erschlossen, ein Aufzug bringt Gäste mit Mobilitätseinschränkungen auf die Plattform, Begleitservice sorgt für Sicherheit und Orientierung. Auch Sitzmöglichkeiten, behindertengerechte Sanitäranlagen und klare Wegeführungen gehören zum Angebot.
Nach dem Aufstieg lädt ein Café mit großer Terrasse zum Ausruhen ein. Hier lässt sich der Blick über das Gelände bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee noch einmal ganz in Ruhe genießen.
Die F60 ist kein kalter Koloss, sie ist ein Ort, der berührt. Ein Ort, der zeigt, was möglich ist, wenn aus Industrie Kultur wird. Wenn Geschichte nicht verdrängt, sondern erzählt wird. Und wenn Barrierefreiheit nicht nur geplant, sondern gelebt wird.


Für Familien, für Technikbegeisterte, für stille Entdecker, für Menschen mit Einschränkungen: Dieser Ort ist für alle gemacht. Und wer einmal oben stand, der nimmt mehr mit nach Hause als nur ein Foto. Er nimmt eine neue Perspektive mit.
Energiefabrik Knappenrode – wenn Mauern Geschichten erzählen
Nicht weit entfernt von Senftenberg, zwischen Bäumen und alten Gleisanlagen, steht sie, ein stilles Denkmal aus Ziegeln, Eisen und Ruß. Doch wer eintritt, hört sie wieder arbeiten. Es knarzt, summt, rattert, nicht mehr laut, sondern als Echo der Vergangenheit. Hier wird Industriekultur lebendig.

Die ehemalige Brikettfabrik, deren Hallen einst von Staub und Hitze erfüllt waren, wurde aufwendig restauriert und zu einem der spannendsten Museen der Region gemacht. Aber kein Museum zum Stillstehen. Sondern zum Mitmachen, Mitfühlen, Mitverstehen.
Mit Audioguides, interaktiven Elementen und Modellen zum Anfassen lädt die Ausstellung dazu ein, tief einzutauchen in die Welt der Kohle, der Maschinen und der Menschen, die hier lebten und arbeiteten.


Besonders beeindruckend für Familien: Kinder erleben die riesigen Anlagen als Abenteuerspielplatz des Wissens. Förderbänder und Pressen werden erklärt, Maschinen dürfen entdeckt, Räume spielerisch erobert werden. Ein Kinderlabor, Medienstationen und Themeninseln sorgen dafür, dass es nicht trocken wird, sondern spannend bleibt.


Barrierefreiheit: Wege, Aufzüge, Leitsysteme – die gesamte Energiefabrik ist so gestaltet, dass sie auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Sinnesbehinderungen erlebbar ist. Ein Ort, der zeigt, wie Vergangenheit und Zukunft Hand in Hand gehen können. Und wie aus Industrie ein Bildungsort wird, für alle.
Findlingspark Nochten – Gartenkunst trifft Eiszeit
Wer Natur liebt, wird diesen Ort nicht mehr vergessen. Der Findlingspark Nochten ist kein klassischer Park, sondern ein Kunstwerk aus Gestein, Farbe, Wasser und Licht. Über 7.000 Findlinge, zum Teil tonnenschwer, wurden hier nach der Wende aus dem Tagebau gehoben, Zeugnisse der letzten Eiszeit, und in eine faszinierende Landschaft integriert, die gleichzeitig Lehrpfad, Ruheoase und Gartenparadies ist.

Die Wege führen durch thematisch gestaltete Gartenräume: Heideflächen, Steingärten, Wasserspiele, mediterrane Zonen, alles liebevoll bepflanzt, barrierefrei erschlossen und voller Überraschungen. Kinder entdecken Wasserläufe, rätselhafte Steinformationen und kleine Naturspielplätze. Eltern genießen das Farbenspiel der Stauden, das Zwitschern der Vögel, den Duft der Kräuter.


Für Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen ist der Park ein Segen: breite, gut befestigte Wege, sanfte Steigungen und ausreichend Ruhebänke machen den Besuch angenehm. Zudem gibt es barrierefreie Sanitäranlagen, ein gemütliches Café mit Terrasse sowie viel Platz zum Durchatmen.


Der Findlingspark Nochten zeigt, wie aus Rohmaterialien eine Landschaft voller Gefühl entstehen kann und wie sich eine Region neu erfindet, ohne ihre Geschichte zu vergessen. Es ist ein Park für alle Sinne und für alle Menschen.
Stadthafen Senftenberg, Begegnung am Wasser
Wenn der Tag warm war, die Kinder müde gespielt und die Großeltern auf der Suche nach Schatten sind, dann ist der Stadthafen Senftenberg genau der richtige Ort. Modern, freundlich, offen, mit klaren Linien, viel Holz und noch mehr Wasserblick, bietet er den idealen Abschluss eines Urlaubstages oder den perfekten Ausgangspunkt für neue Erlebnisse.


Hier treffen sich Spaziergänger, Radler, Bootsfreunde, Familien mit Kinderwagen und Gäste mit Mobilitätshilfen, denn der Hafen ist komplett barrierefrei angelegt. Die Promenade ist eben und gepflastert, Restaurants und Eiscafés haben großzügige Außenbereiche, es gibt rollstuhlgerechte Toiletten, taktile Orientierungshilfen und: einen großen Erlebnisspielplatz direkt am See.
Ein besonderes Highlight: Vom Hafen aus legt regelmäßig ein Fahrgastschiff ab, das den Senftenberger See umrundet, eine ruhige, entspannte Fahrt mit herrlichem Panorama, ideal für Menschen jeden Alters. Ob mit Kinderwagen oder Rollstuhl, als Familie, Paar oder Alleinreisender: Hier ist Urlaub, wie man ihn sich wünscht: leicht, offen, erholsam.

Wenn die Sonne langsam hinter dem See versinkt und der Himmel in warmes Gold getaucht wird, sitzen viele einfach noch eine Weile da, auf einer der Bänke, am Geländer, mit einem Eis in der Hand. Und es fühlt sich richtig an.
Aktiv unterwegs auf Wegen, die für alle gemacht sind
Wer es gern sportlich oder mobil mag, findet im Lausitzer Seenland ideale Bedingungen. Rund um den Senftenberger See führt ein gut ausgebauter Rundweg (18 Kilometer), eben, sicher, autofrei. Perfekt für Familienausflüge mit dem Rad, fürs Handbike, für entspannte Spaziergänge oder kleine Laufrunden. Entlang der Strecke gibt es immer wieder Picknickplätze, Badestellen, Cafés, alles gut erreichbar.

Und wer das Wasser liebt, kann mit Expeditours auf Tour gehen. Segelboot, Floß oder Hausboot, die Angebote sind barrierefrei zugänglich. Einstiegshilfen, schwellenlose Stege und erfahrenes Personal sorgen dafür, dass der See für alle offensteht.


Beispiel für drei Tage und viele Möglichkeiten: ein Urlaub zum Durchatmen
Tag 1:
Ankommen, einziehen im Familienpark Großkoschen, Spaziergang zur Seebrücke, Abendessen mit Blick aufs Wasser. Vielleicht noch eine Runde Minigolf oder einfach den See beobachten, wie er die Farben wechselt.
Tag 2:
Mit dem Rad oder Handbike einmal um den See, Baden am barrierefreien Strand, Bootsfahrt mit Expeditours. Picknickpause, vielleicht ein Eis am Hafen. Und wer mag, erlebt den Sonnenuntergang vom barrierefreien Hafensteg aus, magisch.
Tag 3:
Industriekultur und Gartenkunst: Erst zur F60, dann weiter zur Energiefabrik. Am Nachmittag: Flanieren im Findlingspark. Und zum Abschluss ein gemeinsames Essen in einem der vielen barrierefreien Gasthöfe, regional, herzlich, unkompliziert.
Urlaub, wie er sein sollte, für alle, die sich Zeit nehmen wollen.

Das Lausitzer Seenland ist kein Ort für Hektik. Es ist ein Ort zum Ankommen. Zum Durchatmen. Zum Genießen. Für Familien mit kleinen Kindern, für Alleinreisende, für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, für Senioren, für Alltagsflüchtlinge, für alle, die Urlaub nicht in Einschränkungen, sondern in Möglichkeiten denken.

Hier gibt es nichts, was man „trotzdem“ machen kann. Sondern alles, was gemeinsam möglich ist. Und genau das macht den Unterschied.
Barrierefreiheit ist hier kein Extra, sie ist ganz normal.
Reif für das Seenland? Jetzt planen und einfach ankommen.
Touristinformation Senftenberg
📍 Markt 1, 01968 Senftenberg
📞 Telefon: 03573 14990100
📧 E-Mail: touristinformation@senftenberg.de
🌐 www.senftenberg.de
🧭 Weitere Informationen, Broschüren und Reiseinspiration:
👉 www.reiseland-brandenburg.de/barrierefrei
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Bilder und Text: Klaus-Dieter Richter




